Winkelfehlsichtigkeit

Unsichtbare Schielarten (Heterophorien), welche meist im Kindesalter entstehen, sind sehr häufig. Als Heterophorie bezeichnet man eine Muskelgleichgewichtsstörung beider Augen. Damit nun keine Doppelbilder entstehen, versucht das Hirn bez. die Augenmuskeln, die Augen parallel zu stellen. Diese permanente Muskelkraft bedeutet eine enorme Belastung für das Sehzentrum und die Augenmuskeln! Bei den einen Menschen lösen bereits kleine Winkelfehler Beschwerden aus und andere Menschen leben problemlos mit sehr grossen Schielwinkeln.

Folgende Symptome können da auftreten:

Leichte bis massivste tägliche Kopfschmerzen, brennende Augen oder Sandgefühl, Schwindel, Leistungsabfall in der Schule, Legasthenie-ähnliches Verhalten, Konzentrationsproblem, zu hohe Lichtempfindlichkeit, ungenügende Sehleistung, teilweises oder permanentes Doppelsehen, Schwindel, Lese- und Schreibschwierigkeiten, schnelles Ermüden am PC oder beim Autofahren.

Unsere Erfolge bei sehr vielen Kunden bestärken uns darin, dass bei diesen massiven, jahrelang bestehenden Beschwerden mit dieser bestimmten Messmethode Polatest (MKH Methode nach dem Optiker H-J.Haase) geholfen werden kann. Meistens verschwinden die Sehprobleme und das Kopfweh bei regelmässigem Tragen. Die zusätzlich zur optischer Korrektur integrierte prismatische Korrektur bleibt (entgegen immer wieder publizierten Behauptungen) fast immer konstant oder verändert sich leicht.

Was ist Winkelfehlsichtigkeit?

Menschen sind aufgrund ihrer beiden Augen in der Lage räumlich zu sehen (Sterosehen). Dazu richten sich die Augen auf einen Punkt aus und die entstehenden Bilder werden in der Netzhautmitte abgebildet.

Bei der Winkelfehlsichtigkeit sind die Winkel zwischen rechten und linken Auge nicht identisch einzelne Augenmuskeln müssen den ganzen Tag oft auch einseitige Mehrarbeit leisten. Dieses kann zu leichten Doppelbildern führen, und dies stresst das Hirn enorm. Diese Muskelarbeit ist sehr energieaufwendig und erfordert eine sehr (oft zu)  hohe Konzentration des Hirnes und der beidseitigen – und beim Höhenschielen, der einseitigen Impulse an die 12 äusseren Augenmuskeln.

Bei über  ca 60% der Bevölkerung ist eine Winkelfehlsichtigkeit nachweisbar, aber nur wenige bedürfen einer optischen Korrektion mittels Prismen. Diese Korrektion wird nötig, wenn Betroffene über solche Beschwerden klagen. Auch ohne Beschwerden bringt eine prismatische Zusatzkorrektur oft eine Steigerung der Sehschärfe und der Tiefenwahrnehmung.